Männerwochenende im Sauerland

Berge, Biken, Bier und BBQ

Männerwochenende im Sauerland

Endlich war es soweit. Von Freitag bis Sonntag ging es ins schöne Sauerland zum Biken. Bisher haben wir (die Guidelessguys) immer nur Tagestouren gemacht, jetzt sollte es erstmalig ein gemeinsames Wochenende sein.

Mit an Bord der MS Sauerland waren Kay, Micha, Tobi und ich.

Das erste Foto der Tour machte ich dann gleich auf der Hinfahrt, bekomme es allerdings erst in ein paar Tagen von der Stadt Recklinghausen zugeschickt. Vielen Dank, dafür! <Ironie>Baustellenausfahrten sind sehr gefährlich!</Ironie>

Die Wettervorhersage fürs Wochenende war leider durchwachsen. Schon auf der Hinfahrt hat es geschüttet wie aus Kübeln. Als ich dann bei unserer Unterkunft im sauerländischen Ramsbeck ankam, hörte es dann aber auf zu regnen. Erst nachdem wir uns eingerichtet und uns für die Tour umgezogen hatten, fing es wie auf Knopfdruck wieder an zu schütten.

Wir waren ca. 4 Stunden unterwegs, davon hat es etwa 240 Minuten geregnet.

Wir waren nass bis auf die Haut und haben ausgesehen wie nach einem Tough Mudder Hindernislauf! Da ist wirklich nichts trocken und sauber geblieben. Aber es hat trotzdem einen riesigen Spaß gemacht.

Micha der zu seiner Azubi-Zeit in Meschede gewohnt hat, hat die Freitagstour geplant und Kay, der schon mehrfach vor Ort war, hat die Streckenplanung für die Samstagstour übernommen.

Die Freitagstour ging von unserer Homebase Ramsberg, vorbei am Hennesee, bis nach Meschede und von dort über Wehrstapel wieder zurück. Insgesamt ca. 36 km und fast 1.000 Höhenmeter. Ein ungewohntes Verhältnis für einen Ruhrpottler.

Erstmal snacken (mit Mitleidsbonus)

In Meschede wollten wir einen kleinen Snackstop an einem Imbiss einlegen. Schwierig etwas zu finden, wenn man komplett nass und eingesaut ist. Reingehen konnten wir so ja nirgendwo. Zum Glück haben wir einen Bäckereiwagen gefunden, der bei dem Mistwetter über die unerwarteten Fahrradtouristen offensichtich sehr dankbar war. Wir wurden sehr freundlich bewirtet und haben sogar eine Runde Donuts ausgegeben bekommen.

Nach der vierstündigen Tour waren wir dann aber auch alle froh endlich unter die warme Dusche zu können. Abends haben wir den Tag dann bei „zwei bis drei“ Bier und leckerem Grillgut gemütlich ausklingen lassen.

Von der Sonne geweckt ging es in den zweiten Tag. Herrlich, wenn die Sonne am Morgen hinter dem Berg erwacht. Bei der zweiten Tour sollten wir also mehr Glück mit dem Wetter haben.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es zeitig los, denn wir wollten abends zur Sportschau wieder zurück sein (letzter Bundesliga-Spieltag – Heja BVB).

Das Sauerland zeigte sich von seiner freundlichen Seite. Die heutige Tour ging in die andere Richtung, vorbei an einem Wasserfall (im Ort Wasserfall) und am Vergnügungspark Fort Fun.

Hätte hätte Fahrradkette…

Auf halber Strecke, dann ein kleiner Schock. Nach einer langen Bergauffahrt ist mir fast ganz oben am Berg die Kette gerissen. Alleine wäre ich ehrlich gesagt komplett aufgeschmissen gewesen. Aber Micha und Kay hatten das notwendige Werkzeug dabei und mit dem richtigen Knowhow haben sie das defekte Kettenglied entfernt und die Kette wieder zusammengenietet, so dass ich die Tour fortsetzen konnte. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön!

Am Ende der Tour hatten wir ca. 37,5 km und fast 1200 Höhenmeter in den Waden. Bei Outdooractive heißt die Tour deshalb auch „Wadenstechen im Valmetal“ 😉

Das Restprogramm am Samstag – Überraschung:
Bikepflege, Beer, BBQ, Bundesliga… was will Mann mehr?

Am Sonntag sind Kay und Tobi dann noch nach Willingen zum Bike-Festival gefahren. Micha und ich haben den Weg nach Hause eingeschlagen.

Fazit: Sauerland wir kommen wieder, ganz sicher!

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