Haard Rock Tour

Haard Rock Tour Vol. I

Nun war es endlich soweit, die erste Haard Rock Tour stand auf dem Plan. Eigentlich wollte ich die Tour schon im vergangenen Herbst starten, aber erst kam ich nicht zum planen und dann wurden die freien Termine immer weniger und schlußendlich hab ich es dann aufs neue Jahr verschoben.

Da ich möglichst viele von den Guidelessguys dabei haben wollte, habe ich kurzerhand eine Doodle-Umfrage gestartet. Und tatsächlich haben wir einen Termin gefunden, an dem fast alle dabei sein konnten.

Die Wettervorhersage war weder besonders gut, noch besonders schlecht. Am Sonntagmorgen wurde ich dann sogar von der Sonne geweckt und war dementsprechend optimistisch was das Tourenwetter anging. Es sollte allerdings anders kommen…

Wie bei den bisherigen Touren mit den Guidelessguys haben wir uns auch diesmal wieder um 10 Uhr getroffen. Zu meiner positiven Überraschung gab es keine kurzfristigen Absagen und wir sind „fast pünktlich“ mit neun Mann am Wanderparkplatz Haardgrenzweg in Oer-Erkenschwick in die Haard gestartet.

Zu Beginn der Tour war es zwar recht frisch, aber trocken und teilweise sogar sonnig. Den ersten Teil der Strecke hatte ich bewusst zum gemütlichen Einrollen, über die etwas breiteren Forstwege mit nur wenigen Höhenmetern, eingeplant. Somit konnten alle erstmal ein bißchen warm werden und die schöne Natur der Haard auf sich einwirken lassen. Ein erster kurzer Trail führte uns zum Haardsee – der heißt wirklich so – ist aber eher ein Biotop inmitten der Haard. Ein idyllisches Plätzchen, optimal für ein Gruppenfoto (Stockfoto).

Guideless Guys & Friends
Stockfoto: Guideless Guys & Friends

Nur die Harten kommen durch die Haard

Je abwechslungsreicher die Strecke wurde, desto abwechslungsreicher wurde leider auch das Wetter. Angekommen bei den ersten Steigungen und Trails, fing es leider an zu regnen… erst ganz leicht, dann etwas heftiger und dann sogar ein Hagelschauer.

Einmal richtig schön nass geworden, kamen wir auch an unserem ersten Etappenziel an: dem Feuerwachturm Rennberg. Zeit für eine kurze Pause. Vom Turm aus hat man eine tolle Aussicht über die Haard, das nördliche Ruhrgebiet und das südliche Münsterland.

Unmittelbar nach dem Turm geht einer meiner persönlichen Lieblingstrails hinab ins Tal Richtung Haltern-Flaesheim. Wer hier nicht mit einem breiten Grinsen unten ankommt, der hat das Mountainbiken nie geliebt 😉

Wo es runter geht, da geht es meist auch wieder rauf, also weiter in Richtung Dachsberg. Von hier haben wir wieder einen kurzen, aber spaßigen Trail ins Tal genommen und dann ging es weiter Richtung Wesel-Datteln-Kanal. Ein paar flache und zügige Meter am Wasser entlang und dann wieder hinein in „die grüne Hölle“, wie die Haard auch gerne genannt wird.

Über die Ahsener Allee bis ins Jammertal, am Golfplatz vorbei und dann über eine flowige Passage in Richtung Stimmberg. In der Nähe der Saunalandschaft Maritimo gibt es einen schönen künstlichen Trail, den wir auch noch mitgenommen haben.

Nach dem Jammertal kam der Regen

Dann wieder rein in die Tiefen der Haard über den Stimmberg hinweg in Richtung Feuerwachturm Farnberg. Auch hier wieder: abwechslungsreiche Wege und abwechslungsreiches Wetter. Kurz vor Schluss sind wir also nochmal so richtig nass geworden. Angekommen am Feuerwachturm, dann ein kurzes Päuschen. Kay und ich sind auch nochmal hochgegangen – Zitat „Ein bißchen Wadentraining“. Bei schönem Wetter kann man von diesem Turm bis zum Westfalenstadion schauen. Diesmal leider nicht, dafür bedeckte ein Regenbogen die Baumwipfel – sieht man auch nicht oft. Aufgrund der Witterung war eine lange Pause leider nicht wirklich möglich und der Bewegungsdrang war entsprechend groß. Deshalb ging es dann auch recht schnell weiter zur finalen Etappe.

Vom Feuerwachturm über einen kurzen Trail runter zum letzen Streckenabschnitt. Damit die Jungs nicht sauber ins Auto mussten, gab es dann zum Abschluss nochmal eine flowige und matschige Passage bis zum Parkplatz, wo wir dann alle nass und dreckig, aber vor allem glücklich angekommen sind. Ich denke zu dem Zeitpunkt haben sich dann aber alle auch schon auf die warme Dusche zu Hause gefreut.

Am Ende der Tour standen dann ca. 52 km und über 600 Höhenmeter auf dem Tacho.

Haard Rock Tour - Die Strecke

Es hat mir einen riesen Spaß gemacht Euch mal mein Revier zu zeigen! Vielen Dank an alle die sich auf den Weg ins nördliche Ruhrgebiet gemacht haben!

Hier noch ein kleines aber sehr feines Video von Thorsten (www.ruhrmtb.de)

Eins steht jetzt schon fest: Es wird nicht die letzte Haard Rock Tour gewesen sein. Die nächste dann aber bei Biergartenwetter 😉

Keep on ridin‘!

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